Zürich Marathon 26. 4. 2009

3 Sportfreunde starten beim Zürich-Marathon 2009

Auf den Weg in die Schweiz machten sich Markus Knappe, Heinz-Jörg Rudnick und Georg Lammers, um bei einer besonderen Ausgabe des Zürich-Marathon zu starten.

Erst- und einmalig führte der Streckenverlauf für die ersten 10 Kilometer durch einen anschließend neu eröffneten Autobahntunnel.

Dieses Vorhaben hatten auch weitere 5800 Marathonläufer.
Die weitere Strecke ging entlang des Zürich-Sees mit herrlichem Blick auf die noch schneebedeckten Alpen und dem Wendepunkt in der Ortschaft Meilen.
Die drei Sportfreundeläufer - selbstverständlich am Trikotaufdruck klar zu erkennen - begannen den Lauf nach der jeweils eigenen Taktik.

Markus lief kontrolliert den ersten Teil, um sein Traumziel zu erreichen, eine Zeit unter 4 Stunden hinzulegen. Jörg startete ebenfalls gebremst, um der hohen Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Tunnel entgegenzuwirken. Georg lief recht zügig los, um die eingeplante Dixiwartezeiten (diesmal nur 2) zu kompensieren. Bis zur Hälfte lief es für alle nach Plan.

Dann kam die große Hitze und zehrte mächtig an den Kräften. Markus meinte schon, sein Ziel sei nicht mehr erreichbar. Also lief Georg locker voraus und achtete nur darauf, dass die Zwischenzeithochrechnung immer auf eine Zeit von knapp unter 4 Stunden ergab. Überrascht und erfreut war er, als Markus ihn am Verpflegungsstand bei km 37 überholte.
Markus hatte sein Zwischentief überwunden und gab alles für die Zeit unter 4 Stunden. Mit Tunnelblick letzter Kraft erreichte er nach 3:57:43 die Ziellinie. Sein großes Ziel war erreicht. Georg lief 12 Sekunden später ins Ziel und hatte dabei die vorher geplante 42,195 km Marschtabelle um genau 5 Sekunden unterboten. Jörg beendete die Zürichmarathon in 4:18 Std. und war angesichts der Hitze und seiner trotzdem noch guten körperlichen Verfassung sehr zufrieden.

Als Belohnung erwartete in Ehefrau Elisabeth im Ziel mit einem Kuss und auch Sohn Stefan gratulierte persönlich. Markus und Georg beeilten sich anschließend, den hohen Flüssigkeitsverlust durch reichlich bleihaltiges Bier auszugleichen. Wie gemunkelt wird, ist dies gelungen.
Die gelaufenen Zeiten reichten für die Sportfreunde-Läufer, um im Gesamtstarterfeld in der ersten Hälfte anzukommen. Ein Bern-Besuch am Montag und eine Baselbesichtigung am Dienstag rundeten einen gelungenen Ausflug in die Schweiz ab.

Alle Drei hoffen, dass die 3 Wochen Regenerationszeit bis zum Karstadt-Marathon am 17.5.09 ausreicht, um dort ähnliche Zeiten zu laufen.

 

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